Wie lange bist Du schon Clown?
Nebenberuflich seit 1996. Hauptberuflich seit 2014. Dazwischen war ich noch 17 Jahre Erzieher. Ich kenne mich also ein bisschen mit Kindern aus.

Warst Du schon als Kind der Klassenclown?
Nö. Überhaupt nicht. Ich war eher introvertiert und schüchtern. Der Clown hat sich erst sehr viel später gezeigt.

Wie bist Du darauf gekommen Clown zu werden?
Ich fand Clowns im Zirkus schon immer toll. Oder auch Stan und Ollie. Meine „lustige“ Seite habe ich erst spät erkannt. Ich habe mit 24 Jahren angefangen zu jonglieren. Nicht gut, aber lustig. Nach einem halben Jahr hatte ich meinen ersten Auftritt auf einer Hochzeit eines Freundes. Danach gab es kein zurück mehr.

Warum bist Du Clown?
Es ist so spannend Clown zu sein. Bei jedem Auftritt kann etwas anderes passieren, da Kinder oft sehr unterschiedlich reagieren. Und wenn sie lachen ist das für mich eine riesige Bestätigung für mich und meine Arbeit.          

Was ist Dein Ziel?
Ich möchte 2018 meine Projekte für Erwachsene und alte Menschen weiter ausbauen. Die lachen nämlich wesentlich seltener als Kinder. Und das ist doch schade!

Könntest Du Dir auch einen anderen Beruf für Dich vorstellen?
Ja. Möchte ich aber nicht. Ich habe schon soviele Sachen in meinem Leben gemacht. Aber die Leidenschaft zum Beruf zu machen ist unersetzbar.